https://www.google.de/maps/@-36.842643,174.7774787,10.75z


Da sind wir nun nach mehr als 24 Stunden Flug über Zürich und Singapur: In Auckland, Neuseeland.

Und die "Kiwis", wie man die Neuseeländer so nennt, nehmen's mit den Einreisebestimmungen ganz genau. Das übliche, von jedermann auszufüllende "Imigration"-Zettelchen kennen wir ja schon aus anderen Ländern, aber es dürfen nur 50g Tabak eingeführt werden und unsere Wandersachen werden bis ins Detail auf Sauberkeit überprüft, damit wir ja keine fremden Pflanzensamen usw. eingeschleppen. Hatte da bei dem Kontrollisten noch versucht, meinen ersten englischsprachigen Scherz unterzubringen - ist nach hinten losgegangen ... grmmml - aber schließlich haben wir's doch bis vor die Flughafentür geschafft. Und zum Glück gibt's da ne Raucherinsel :)

Dann mit dem Bus für schlappe 18 neuseeländische Dollar (NZD) pro Hasi in die Stadt zum Hotel. Gegen Mitternacht Ortszeit: Als erstes alle mal aufs Klo und dann eine Mütze voll Schlaf nehmen. Die Zeitverschiebung spielt keine Rolle, denn wir sind maximal breit. Frühstück gibts nur bis um 10.00uhr ...

So. Auckland ansich: Groß, hoch, es geht ständig steil bergauf/bergab und voll mit Menschen (gefühlt 75% Asiaten). Also wie man sich halt eine Metropole mit 1,5 Mio Menschen vorstellt, aber relativ unspektakulär. Auf alle Fälle trägt das Ambiente jetzt nicht gerade zur Erholung nach den ganzen Reisestrapazen bei. Aber wir probieren mal unsere Kreditkarten aus und beschaffen eine Flasche Tequila; für die Nerven.

Aber es gibt hier einen sehr schönen Hafen und diverse Fähren zu diversen vorgelagerten Inseln bzw. zur anderen Seite der Bucht. Die Bucht ansich bietet auch eine fantastische Kulisse und ist quasi das Highlight von Auckland; für uns zumindest.

Wir fahren also mal nach Devonport und machen ein bißchen "Kultur". Sehr sehr hübsches Fleckchen; Kleinstadtathmospäre im viktorianischen Stil. Und eine riesige Kanone aus Weltkriegszeiten zur Verteidigung gegen die Deutschen, Russen und Japaner, die es alle nie ansatzweise bis hierhin geschafft haben. Aber der Kanonenhügel bietet einen fantastischen Ausblick.

Bei einem anderen Ausflug gehts auf die Vulkaninsel Rangitoto. Angeblich der Vulkan, der in Neuseeland als letzter ausgebrochen ist - vor 600 Jahren. Schön grün, ein schöner Spaziergang, relativ viele Touristen und schon wieder: Ein toller Ausblick auf die Bucht und alles drumrum.

Nun aber ab ins Taxi, was uns zur Wohnmobilverleihstation bringt.

Jetzt heißt es: Immer schön links fahren mit der Riesenkarre - Schwitz! - bis zum ersten Supermarkt zwei Straßen weiter. Zum Glück Automatikschaltung und der Blinkhebel ist auf der "richtigen" Seite. Einkaufen hört sich erstmal unspektakulär an, aber ich glaube wir waren noch nie so lange in einem Supermarkt. Was gibts hier eigentlich alles? Wie lautet die Übersetzung von dies und dem? Was brauchen wir eigentlich?

Eins bleibt schonmal festzuhalten: Es hat bis hierhin wirklich alles geklappt, alles wie bestellt. So ein Glück. Dankeschön!

Und jetzt auf die Piste ins Grüne ... zuerst gen Norden!




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2 Comments

  1. Anonymous

    Soso, maximal breit.... 😂
    1. Naja nach 24h auf x Flughäfen in x Flugzeugen auf dem Weg nach Osten ... da kommen Körper und Geist schon etwas durcheinander. Ich übertreibe mal: Dein Smartphone zeigt dir 15.00Uhr als aktuelle Uhrzeit an, dein Stoffwechsel erwartet ein Frühstück, draußen ist es dunkel und die Stewardess serviert gerade Abendbrot ... :)