https://www.google.de/maps/@-36.5972627,174.698395,1100m/data=!3m1!1e3


Da wir als nächstes den Far North verlassen und uns wieder unterhalb von Auckland tummeln wollten, die Strecke bis zum nächsten planmäßigen Halt aber zu weit für einen Tag Fahrt war, haben wir einen Zwischenstop in Orewa eingelegt, einer mittelgroßen Stadt mit einem "Top Ten" Zeltplatz direkt in der City am Orewa Beach.

Der Zeltplatz war unangenehm touristisch mit sehr vielen Dauercampern im Rentenalter, aber wenigstens gab's eine Möglichkeit zum Wäschewaschen - war dringend nötig - und man konnte ohne Zeitbegrenzung und Extra-Coins warm Duschen.

Zufällig sind wir dann mit einem älteren Herren, den wir für uns intern Professor getauft haben, ins Gespräch gekommen. Da er offensichtlich gerne redete (dessen war er sich auch bewußt :) und er sich extra für uns Schlecht-Englisch-Sprecher viel Mühe mit der Aussprache gegeben hat, kam ein interessantes Gespräch über Dies und Das zustande. So wissen wir jetzt z.B. von dem einzigen deutschen U-Boot, das Neuseeland je erreicht hat, und von dessen im Meer ausgesetzten Minen. Eine von denen hat auch tatsächlich ein großes Schiff zum Sinken gebracht, wobei aber alle mehr als 600 Passagiere und sogar die Bordkatze überlebt haben.

Vom Professor haben wir auch erfahren, dass die Neuseeländer am selben Wochenende wie wir Deutschen eine Parlamentswahl haben, allerdings am Samstag und nicht am Sonntag. Trotzdem ein witziger Zufall. Naja und wir haben von ihm auch erfahren, wo wir abends unser Essen einnehmen würden; nämlich bei einem ganz guten Thai an der Fressmeile der Promenade.

Am nächsten Morgen dann noch schnell eine Runde über die Dump Station; Dreckwasser raus aus dem Camper, Chemieklo geleert und Frischwasser getankt. Tschüß Orewa.


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