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Da wir am Ende es Tages keine Lust mehr hatten, bis zu unserem nächsten Ziel nach Napier zu fahren, haben wir einen Zwischenstop am Lake Taupo eingelegt. Die Gegend ist jetzt eigentlich (für uns) nicht so übermäßig spannend, da eher prädestiniert für Wintersport, Fischen und Angeln bzw. relativ touristisch. Der See ist aber zumindest prähistorisch interessant, da es sich quasi um das mit Wasser gefüllte Loch in der Erdkruste handelt, dass bei der Explosion des weltgrößten Supervulkans entstanden ist. Aber da Neuseeland direkt auf der Schnittkante zweier großer tektonischer Platte liegt, ist das nicht weiter verwunderlich, und es quackert oder dampft ja hier eh an vielen Ecken aus der Erde. Nur nicht zuviel drüber nachdenken ...

Wir haben die Nacht dann in Neuseelands erstem Motel verbracht; also auf dessen kleinen Camper Parkplatz. Ebenfalls alles etwas "prähistorisch", aber billig, mit Strom und warmen Duschen ohne Zeitlimit. Bingo!

Den nächsten Tag haben wir dann entspannt angehen lassen - wir waren am späteren Vormittag die Bummelletzten - und sind zu einer der größten touristischen Attraktionen Neuseelands aufgebrochen: Zu den Huka Falls. "Falls" = Wasserfall denkt man, aber hier fällt nix, sondern das Highlight ist, dass sich ein relativ breiter, wunderbar blauer und glasklarer Fluß durch eine 10m breite Schlucht zwängt. Man mag sich also (die Bilder zeigen es nicht wirklich) die Wassermassen vorstellen, wie sie mit einer irrsinnigen Wucht, Geschwindigkeit und ordentlich Lärm da durch schießen. Den Hin- und Rückweg hatten wir fernab der Touristenströme durch Wald am Fluß entlang gewählt. Auch hübsch.

Hier endet die Story auch schon, denn gegen Nachmittag gings nach Einkaufen, Bargeld besorgen und kurzem Diner auf in Richtung Napier.


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