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Wie bereits angekündigt, ging es nun also per Flugzeug nach Australien: von Christchurch über Brisbane schließlich nach Cairns. Das finale Ziel Port Douglas ist dann mit einem Mietwagen von Cairns aus gut erreichbar. Ankunft gegen 14 Uhr; so der Plan. Aber das ganze Glück, welches wir in den Wochen auf Neuseeland genießen durften, inkl. Anreise, hat uns an diesem Tag verlassen. Ich glaube, so frustriert und verärgert waren wir bei unseren bisherigen Reisen noch nicht. Alles fing damit an, dass man Staubi nicht nach Australien reisen lassen konnte (oder wollte? Da sind wir uns mittlerweile nicht ganz sicher). Angeblich stimmte der Name auf dem Ticket nicht mit dem im Reisepass überein; Man(n) hat ja einen Doppelnamen. Wir durften uns dann selber telefonisch mit der Fluggesellschaft Quantas in Verbindung setzen und sollten den Namen auf dem Ticket ändern lassen. Aber da konnte uns keiner helfen, bzw. ging beim 2. Anruf keiner mehr ran. Wir hatten für das ganze Prozedere auch nur 30 Minuten Zeit, und das früh um halb sechs, wo gefühlt noch kein Mensch da oder ansprechbar ist. Wir haben uns ziemlich hilflos gefühlt. Dazu kam, dass es in Deutschland zwar gegen 17.30Uhr war, aber leider noch Sonntag. Somit konnte uns das Reisebüro in dem Moment auch nicht helfen. Ergebnis war, kein Flug möglich. Wir mussten uns also um neue Flugtickets kümmern. Das hat dann (online übers Flughafen-WLAN) bei Air New Zealand auch geklappt, allerdings durften wir p.P. max. 23kg Gepäck abgeben. Das war ein weiteres Problem, da unser ursprünglicher Flug mit 30kg p.P. ausgelegt war, und wir unsere Koffer auch entsprechend gepackt hatten. Also buchten wir ein weiteres Gepäckstück dazu. Großer Fehler! Hatten ja nur 2 Koffer, nun aber 3 gebucht. Das geht systembedingt nicht, auch wenn die das auf ihrer Website anders schreiben. Anstatt weitere Doller in Zusatzgewicht zu investieren, haben wir uns also dann zum Erwerb eines dritten Gepäckstücks entschlossen.

Nach diesem ganzen Hickhack, haben wir es dann tatsächlich geschafft, einzuchecken. Nach nicht enden wollenden 9 Stunden im Flughafen von Christchurch, konnten wir die Reise also endlich antreten. Das wir in Brisbane erst eine weitere Stunde verspätet nach Cairns weiterfliegen konnten, hatte uns dann schon gar nicht mehr sonderlich angehoben. Immerhin, mit unserem Mietwagen hat alles geklappt, und so konnten wir kurz vor Mitternacht doch noch in Port Douglas unser Quartier beziehen. Völlig fertig sind wir direkt ins Bett gefallen.

Den ersten Tag an unserem Domizil verbrachten wir damit, Nahrungsvorräte zu beschaffen, zu frühstücken und mit den klimatischen Bedingungen zurecht zu kommen. 30 Grad Lufttemperatur, 26 Grad Wassertemperatur, hohe Luftfeuchte - ein Traum! Nicht für jeden hier, aber heute schreibe ja auch ich den Wikiartikel. Um im Vokabular von Staubi zu bleiben: fantastisch; nicht nur das Klima, sondern endlich gabs auch mal ausreichend Fauna. Neben den vielen Papageien (Loris und Kakadus), Geckos und Insekten haben wir das erste Mal in Freiheit Flughunde bestaunen können. Die fliegen hier in geringem Abstand über dich hinweg und lassen sich von nix stören. Einfach toll. Nur fotografieren ist bissl schwierig.

Am nächsten Tag haben wir dann Port Douglas erkundet. Unser Apartement liegt in einer Anlage etwas außerhalb des Ortes. Mit dem Auto ist man aber in 10 Minuten im "Zentrum". Das Örtchen ist maximal touristisch, aber noch erträglich. Den Tag haben wir dann mit einem Spaziergang im ca. 18km entfernten Mossman Gorge im Daintree National Park fortgesetzt. Es war nur ein kurzer Track, der uns einen ersten Eindruck vom hier existierenden Regenwald geliefert hat.

Wieder in unserer Unterkunft angekommen, ging es an die Planung unseres ersten Tauchtags, der dann am Donnerstag stattfinden sollte.


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1 Comment

  1. Anonymous

    Ja, ja, das Wildlife in Aussieland ist untreffbar. Das schlägt jeden anderen "Place to be happy". Dann kommt mal bald zurück nach Deutschland. Hier wartet der DAX (wink)


    Big hugs vom Jens!