Mittlerweile driftete das Wetter in Port Douglas bei Wind und Regenschauern leider immer mehr in Richtung Regenzeit ab. Damit ist der Regen in diesem Jahr ungewöhnlich zeitig dran, wie uns ein Farmer während der Wildlife Tour erzählte. Aber die Schauer warmen Regens mit einer durchschnittlichen Dauern von einer Minute stellten für uns keine größerer Beeinträchtigung der Urlaubsqualität dar; im Gegensatz zum Wind. Denn der damit einhergehende Wellengang führte nämlich zu einer Absage bzw. zu einer Verschiebung unserer dritten Tauchtour. Grmmml! Aber am vorletzten Tag unseres Australienaufenthalts hat's ja dann doch noch damit geklappt.

Diesmal ging es wieder mit der Poseidon zum Tauchen, und trotz der Größe des Bootes bzw. Katamarans, wurden wir vom Wellengang ordentlich durchgeschaukelt. Uns beiden konnte das zum Glück nichts anhaben; wir genossen es eher, aber es gab etliche Leute, die trotz der Einnahme von Tabletten gegen Seekrankheit ihr Frühstück wieder in Beutel abfüllten ... Wenn man sich so "grün" fühlt, ist Tauchen und Schnorcheln wahrscheinlich nur begrenzt lustig.

Wir beließen es auch wieder bei zwei Tauchgängen, die dafür jeweils etwas länger sind als wenn man drei Tauchgänge an einem Tag durchzieht. Wie gesagt; Entspannung ist uns beim Tauchen wichtig.

Neben dem bunten Treiben eines Korallenriffs gab es diesmal als Bonus fette Meeresschildkröten unterwasser und Delphine (Jippie!) überwasser zusehen. Einen persönlichen Eindruck von den Schildkröten habe ich selber leider nicht bekommen, da ich Romy und unserem Guide Seb beim Tauchen trödelnderweise hinterherhing und die Schildkröten schon lange wieder weg waren, bevor ich das gecheckt hatte. Aber was soll's; es gibt ja Fotos und das "Ätschebätsche" von Romy für mich :)

Wie es der Seitentitel schon andeutet: unser Urlaub neigt sich dem Ende entgegen, und bald werden wir uns wieder in die deutsche Klima- und Zeitzone begeben müssen. Obwohl wir um Port Douglas herum nur einen arg begrenzten Bewegungsradius hatten - also im Vergleich zur überwältigenden Größe Australiens, haben wir eine Menge gesehen und erlebt. Und zum Entspannen war auch noch Zeit.

Bisher unerwähnt geblieben, aber trotzdem bemerkenswert waren hier viele kleine Naturschauspiele, wie z.B. die kreischenden Horden von Kakadus, die vielen bunten, über Kopf hängend fressenden Lories auf den Bäumen und die unzähligen, allabendlich zu ihren Schlafplätzen vorbeiziehenden Flughunde mit ihren großen, schwarzen Fledermausflügeln. Alles so kleine Dinge, die man immer (wieder) mit Staunen bemerkt und verfolgt. Schon schön. Wird uns fehlen.

Aber dafür gibts bald wieder ordentliches Essen (richtige Backwaren von einem richtigen Bäcker z.B. oder Wurst und Käse, die auch nach was schmecken), das eigene Bett im eigenen zu Hause und vorallem liebe Menschen, die man lange kennt und deren Sprache man spricht ... nugloar!


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